Album

Trump Harm

31Knots - Trump Harm

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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herausragend
Ecken und Kanten

Unermüdlich zwingen einen 31Knots auch bei ihrem neuen Album zum genauen Hören. Das ist nach wie vor nicht ganz leicht und auch wenn es ruhiger zur Sache geht, besitzt "Trump Harm" mehr Rotationen als so manche Discokugel.

Nach seinen Ausflügen als Live-Gitarrist bei Menomena und seiner zweiten Band Tu Fawning, ist Joe Haege zurück an der Gitarre und am Mikrofon bei 31Knots. Bei so vielen Verpflichtungen und Terminen muss es dann manchmal schnell gehen, um ein neues Album einzuspielen. Lediglich zwei viertägige Sessions sind in diesem Fall ausreichend, um ein weiteres turbulentes Album mit Ecken und Kanten aufzunehmen. Dafür ist das Trio aus Portland seit 1997 bekannt und auch "Trump Harm" ist konsequent in diesem Stil gehalten. Kompromisslos werden die musikalischen Genres und Schubladen aufgemacht und gemixt. Zwar starten die Indierocker rumpelig und scheppernd, geben sich aber insgesamt weitaus ruhiger auf ihrem siebten Album. 31Knots sind auch diesmal mehr an Collagen und Montagen interessiert, als an einer klassischen Songstruktur. Dennoch ist "Trump Harm" nicht zu verkopft, um die Nerven blank liegen zu lassen. Rhythmisch, eingängig und immer wieder poppig aufblitzend sind 31Knots auch diesmal. Wenn auch wie gewohnt nicht auf den ersten oder zweiten Blick.

Alben

Worried Well

31Knots - Worried Well

Artist: 
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herausragend
Vielseitig verrückt
Leichte Kost klingt natürlich anders, wenngleich 31Knots bereits einiges an Ballast abgeworfen haben. Auf ihrem Weg weg von der allgemeinen Unverdaulichkeit rockt das Trio auf „Worried Well“ dennoch gern - und wenn, dann richtig.

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