Album

Don't Be So Mean

Abe Duque - Don't Be So Mean

Redaktionswertung: 
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herausragend
Der will nur spielen

Abe Duque posiert für sein mittlerweile drittes Album mit der Waffe in der Hand. Dabei müsste er doch selbstbewußt sein und darauf vertrauen, dass seine musikalischen Argumente ausreichend überzeugen, wieso Tanzbarkeit nicht zu Lasten der Spannung gehen muss.

Rancho Relaxo Allstars, Kirlian, Super Secret Symphony, Facil, Abe Duque: Tausendsassa nennt man wohl Menschen wie Carlos Abraham Duque Alcivar, und das will in der Pseudonym versessenen Techno-Szene etwas heißen. Während Alcivar mit den Rancho Relaxo Allstars seine experimentelle Seite ausleben kann, geht er unter seinem DJ-Namen Abe Duque straight Richtung Dancefloor. 

"So Underground It Hurts": Der Titel seines ersten Albums gibt dabei nach wie vor die Richtung für Abe Duque Tracks vor. Moden sind nichts für Duque, er liebt den roughen Sound von Acid House, schraubt lieber an echten Geräten als nur vor dem Rechner Presets zu laden. Der fett pumpende Sound auf "Don´t Be So Mean" hebt sich wohltuend von vielen flachen Produktionen der letzten Zeit ab. Und wer Blake Baxter an seiner Seite weiß, kann in Sachen Deepness sowieso ein gewichtiges Wörtchen mitreden. So böse, wie auf dem Cover von "Don´t Be So Mean", hätte sich Duque  also nicht inszenieren müssen, um Gehör zu finden.

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