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Like a Man

Adam Cohen - Like a Man

Redaktionswertung: 
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Papas Handschrift

Die Sprösslinge bekannter und erfolgreicher MusikerInnen habe es nie leicht, wenn sie in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. Adam Cohen kennt diese Situation nur zu gut und zeigt mit "Like A Man" recht gelassen, wessen Stammbaum er angehört.

Es ist nicht einfach Musik zu veröffentlichen, wenn der Vater auf den Namen Leonard Cohen hört. Sohnemann Adam Cohen ist dabei kein musikalisches Greenhorn. 1998 hat er sein erstes Soloalbum veröffentlicht. Über einen kleinen Achtungserfolg ist er jedoch nie hinaus gekommen. Auch nicht mit seiner Band Low Millions, die bisher ein Album im Jahr 2004 veröffentlicht haben.

Auf seinem dritten Album geht es Cohen Junior gelassen an. Bei "Like A Man" mag es der gebürtige Kanadier hauptsächlich harmonisch-melancholisch, wodurch sein Stil dem seines Vaters stark ähnelt. Dieser hat "Like A Man" bereits gelobt und es ist nicht verwunderlich, dass sich der Papa für sein kommendes Album "Old Ideas", das im nächsten Jahr erscheinen wird, ein paar Ratschläge vom Sohn geholt hat. Das hat Adam Cohen in einem Interview mit der BBC verraten: "I was asked in some consultant capacity on a few occasions and I'm very happy to listen to what's being created and be asked for my opinions." Eine musikalische Kollaboration schließt der Junior allerdings aus.

So häufig hier Vergleiche mit dem Vater angestrengt werden: Mit "Like A Man" beweist Adam Cohen sein musikalisches Talent und geht dazu offen und gelassen mit seinem familiären Background um. Das Album komplett an dem beeinflussenden Erbe von Leonard Cohen zu messen, wäre auch nicht ganz fair. Denn selbst wenn es teils stark an Papas Handschrift erinnert - es ist nicht der schlechteste Einfluss für einen ambitionierten Songwriter.

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