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Let Them Talk

Agent Ribbons - Let Them Talk

Redaktionswertung: 
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Kunterbuntes Treiben

Agent Ribbons machen sich die Welt, so wie sie ihnen gefällt. Dafür brauchen die beiden Protagonistinnen nicht viel: ein Schlagzeug, eine Gitarre und ein Mikrofon: that`s it. Eine ausgefallene Garderobe und reichlich Vintage-Sounds obendrauf, und fertig sind „The White Stripes In Wonderland“.

Barock-Pop, Folk-Punk und Sixties-Sounds: das texanische Duo Agent Ribbons begibt sich gerne auf Zeitreisen.  „Wir sind schon ziemlich abgefahren“, so Drummerin Lauren. Das kann man nur unterschreiben. Mit ausgefallenen Outfits, Flower-Power-Gitarren und einem detailverliebten Performance-Mix aus Varieté und Garage-Punk ziehen die beiden bereits seit geraumer Zeit durch die Clubs von New York bis L.A.

 

 

Nach ihrem Debütalbum „Chateua Crone“ aus dem Jahr 2010 legen die beiden Damen nun im September 2012 mit der EP „Let Them Talk“ nach. Der erste Appetitmacher „Family Haircut“ macht ihrem Ruf als „The White Stripes In Wonderland“ alle Ehre. Mit Vintage-Drums und Hall-lastigen Strato-Klängen wird der Hörer in Molllandschaften entführt, in denen Edward die Scheerenhände zappeln lässt und die Kinks für den musikalischen Background sorgen. Dabei gönnen die Agent Ribbons ihren Instrumenten  alle dreißig Sekunden eine Verschnaufpause.  Das zu erwartende Struktur-Chaos bleibt jedoch aus, denn Agent Ribbons schaffen es auf „Family Haircut“ Stillgelegtes und Laufendes miteinander zu verbinden, ohne dabei klaffende Löcher zu hinterlassen. Beeindruckend.

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