Die Pest

Albert Camus - Die Pest

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Ulrich Matthes liest den 1947 erschienenen Klassiker "Die Pest" von Albert Camus. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Arzt Bernard Rieux, der eine schreckliche Entdeckung macht.

»Am Morgen des 16. April trat der Arzt Bernard Rieux aus seiner Wohnung und stolperte mitten auf dem Flur über eine tote Ratte.«
In Oran kriechen die Ratten ans Tageslicht und verenden. Erst misst man dem wenig Bedeutung bei, doch dann sterben die ersten Menschen. Die Pest ist ausgebrochen. Oran wird von der Außenwelt abgeriegelt, die Bewohner setzen alles daran, die Stadt, die zum Grab wird, zu verlassen. Einzig Grand, der kleine Beamte, und Rieux tun alles, um zu helfen. Grand treu und redlich, Rieux leidenschaftlich und mit wachsender Verzweiflung angesichts der apokalyptischen Zustände...

Camus verurteilt in "Die Pest", geschrieben kurz nach dem Ende der Nazi-Herrschaft, die unmenschlichen Ideologien und hat ein düsteres Meisterwerk geschaffen, das von Ulrich Matthes packend gelesen wird. Nicht nur als Buch ein Meisterwerk.

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