Album

Songs Of Patience

Alberta Cross - Songs Of Patience

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Archaische Epik

Alberta Cross setzen sich mit ihrem zweiten Album „Songs Of Patience“ die Indie-Alternative-Krone auf. Wer meint, man könne uramerikanische Sounds nicht gewinnbringend mit Folk und Britpop mixen, der wird hier eines Besseren belehrt.

Drei Jahre sind vergangen seit Alberta Cross mit ihrem Debütalbum „Broken Side Of Time“ für reichlich Aufsehen in der Indierock-Szene gesorgt haben. Exzessive Touren mit Oasis und Black Rebel Motorcycle Club, Schnupperkurse in der High Society und endlose Songwriting-Abende waren die Folge. Im Leben der beiden Wahl-New Yorker Petter Ericson Stakee und Terry Wolfers hat sich seitdem so einiges verändert. All die Erlebnisse und Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit wurden auf dem zweiten Album des Duos „Songs Of Patience“ in ein musikalisches Paket gezwängt, welches dem Vorgänger in punkto Ausdrucksstärke und klanglicher Fülle in nichts nachsteht.

Abermals reichen sich die Kings Of Leon, Oasis, Neil Young und das komplette Americana-Genre die Hände und laben sich an Stakees Sirenen-Organ. Egal ob schluchzend („Ophelia On My Mind“), impulsiv („Wasteland“) oder archaisch („Money For The Weekend“): Alberta Cross haben für jede Stimmungslage die passende Antwort parat. Doch es bedarf viel Zeit und Geduld, ehe man vom Gesamtschaffen verzückt wird, denn alleine das zigfache Drücken des Repeat-Knopfes nach dem alles umgarnenden Opener-Duo, bestehend aus „Magnolia“ und "Crate Of Gold", nimmt einen halben Tag in Anspruch. Wow!

Download & Stream: 

Alben

Broken Side Of Time

Alberta Cross - Broken Side Of Time

Artist: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Band mit Herzblut
Alberta Cross? Noch nie gehört. Dabei klingt das Debüt dieses Quintetts aus New York so, als würde es einer Menge Menschen auf diesem Rock-Planeten gefallen. Man schenke ihr deshalb Beachtung - und zwar jetzt!

News

So klang 2012

So klang 2012

Der Jahresrückblick von Udo Raaf
2012 ist alles erlaubt. Die alten Grenzen sind niedergerissen, in der Redaktion herrscht lustiges Invidualistentum. Noch nie gab es so wenig Musik, auf die man sich einigen konnte, noch nie so viele verschiedene Spielarten und unterschiedliche Vorlieben. Unser HipHop-Mann hört plötzlich wieder Metal, unser Indierock-Spezialist entdeckt sein Herz für den Dancefloor und Pussy Riot holen sogar den längst verramschten Punk zurück auf die politische Tagesordnung. Das Jahr 2012 im Rückblick von Tonspion-Macher Udo Raaf.

Videos

Ähnliche Künstler