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The Lateness Of The Hour

Alex Clare - The Lateness Of The Hour

Redaktionswertung: 
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Sexy trotz IE

Der Internet Explorer (IE), kaum eine Software ist weniger sexy als der Microsoft-Browser. Werbung dafür ignoriert man normalerweise geflissentlich, im Falle der jüngsten Kampagne schaute man zwar auch nicht hin, hörte dafür aber umso genauer zu. Der Grund: „Too Close“ von Alex Clare.

Der Song erklomm im Gefolge der TV-Spots Platz eins der deutschen Singlecharts, obwohl das dazugehörige Album „The Lateness Of The Hour“ schon 2011 veröffentlicht worden war – weitgehend ohne Beachtung durch eine breite Öffentlichkeit. Zu Unrecht, wenn man Clares Debüt erneut zur Hand nimmt. Vergleiche mit Jamie Lidell oder Ben Westbeech drängen sich auf. Dazu versteht es „The Lateness Of The Hours“ eingängig und behutsam Dubstep mit Pop kurzzuschließen, wie es Jamie Woon oder Magnetic Man gelungen ist. Dass Clare trotzdem mehr ist als der Posterboy des poppigen Dubstep, und mehr als ein neuer Protegé von Diplo und Switch, die „Too Close“ produziert haben, zeigt er mit Songs wie dem hibbeligen Albumopener „Up All Night“ oder der Soul-Ballade „Whispering“.

Von „Too Close“ geistern einige Remixe durchs Netz, als Free-Download gibt es die Mixe von GTE und The Squatters. Während GTE Clare in die UK Garage mitnehmen, machen The Squatters den Beat von „Too Close“ so gerade, dass er auch von Paris Hilton aufgelegt werden könnte. Vorausgesetzt sie verfolgt ihre „Karriere“ als Djane weiter...

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