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The Alexandria Quartet

The Alexandria Quartet - The Alexandria Quartet

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Harmonie und Melodie

Norwegische Popmusik, die nach britischer Tradition klingt. The Alexandria Quartet schüren Sehnsüchte und schreiben den Soundtrack dazu.

Damals in Bergen, als sich The Alexandria Quartett gründeten, hörte sie die Smiths und Oasis. Das klingt nach einer typischen (fast schon profanen) britpopigen Musik-Sozialisation - die in der Tat auf dem Debüt der Norweger, die mittlerweile in London leben, nicht zu überhören ist.

Was allerdings kaum zu hören ist: Sänger Martin Skaalnes ist gerade mal 21 Jahre alt, klingt aber, als würde er schon auf unzählige Jahre Erfahrung zurückblicken können. Seinen Hang zur etwas pathetischen Selbstreflexion kann man anhand dieses Zitates ablesen: "Es begann mit dem Traum und dem Wunsch den Leuten da draußen zu erzählen, dass ich etwas werden kann - aber nach einer Weile erkannte ich, dass es mehr darum ging, auzudrücken, was ich schon längst war."

Musikalisch spiegelt sich im Debüt des Quartets ein Songwriting der klassichen Schule wieder: der Focus liegt auf der Melodie, oftmals wirken die Songs jedoch zu harmlos, um den Hörer zu überraschen. Aber das muss ja auch keineswegs Intention sein. Harmlos und harmonisch liegen schließen dicht beieinander: und Harmonie ist eine Kunst für sich, an die The Alexandria Quartet gewagt haben.

 

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