Album

Burn.Flicker.Die.

American Aquarium - Burn.Flicker.Die.

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Roots-Rock für die Massen

Ende September 2012 veröffentlichten American Aquarium unter dem Titel „Burn.Flicker.Die.“ ihr mittlerweile sechstes Studioalbum. Geradeaus, schnörkellos und immer auf den Punkt: in Zeiten, in denen vermeintlich grundverschiedene Branchen fließend ineinander übergehen, halten die fünf Americana-Rocker von American Aquarium die Fahne des Four-Letter-Genres umso höher. 

Seit nunmehr sechs Jahren ziehen die erdigen Mannen aus Noth Carolina nun schon mit Sack und Pack durch die Lande. Mit urigem Heartland-Rock und Karohemd-Attitüde erfreuen sich American Aquarium seit ihrer Gründung im Jahr 2006 einer stetig wachsenden Anhängerschaft unter Freunden archaischer Rock-Klänge. Mit ihrem aktuellen Album „Burn.Flicker.Die“ soll nun endlich auch die breite Masse in Beschlag genommen werden, und so präsentieren sich die insgesamt elf neuen Songs auf „Burn.Flicker.Die“ eingängiger denn je.

American Aquarium - Burn.Flicker.Die. (Release-Show)

 

 

Von kalkulierter Massenanbiederung kann dennoch nicht die Rede sein, denn Songs wie das kantige „St. Mary`s“, der an Springsteen erinnernde Titeltrack oder der fulminante Southern-Boogie-Rausschmeißer „Saturday Nights“, pusten trotz zugänglicher Melodieläufe immer noch genug splittrige Späne in den Äther, um den Spagat zwischen Mainstream-Radio  und versifften Clubs spielend leicht zu bewältigen. Inklusive schmachtender Momente („Lonely Ain’t Easy“) präsentieren American Aquarium auf „Burn.Flicker.Die“ alles was es braucht, um den angepeilten Durchbruch zu schaffen. Wenn nicht jetzt, wann dann?  

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