Album

Made For Market

Ampop - Made For Market

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Auf den Spuren von Sigur Rós

Zwei Isländer, etwas Elektronik, getragener Gesang. Ampops Musik ist trostlos und kühl, aber ganz sicher nicht unangenehm. Man verspürt das Bedürfnis, die Jacke etwas fester zuzumachen. Man kann den eigenen Atem sehen und fühlt sich alleine.

Radio- und Portishead treffen sich bei Depeche Mode zum Videoabend. Man wollte mal wieder Ang Lees Eissturm gucken. Die Getränke sind viel zu kalt und weil die Fehler am Videorekorder immer wieder Elijah Woods Kopf vom Körper trennen, unterhalten sie sich lieber über ihre Fehler. Thom Yorke macht ein Fenster auf. Lass den Kopf hängen. Es wird nicht wieder werden. Elektronikpop und knarzige Beatsurrogate aus Strom bewahren Synthieflächen vor dem Absturz ins kitschige und halten einen Sänger oben, dem es offensichtlich gar nicht gut geht. Die Melodien erinnern mich an die der Deftones, aber das kann auch jeder sehen, wie er mag. Dies ist Musik, die viel zu traurig ist, um kitschig zu sein - wobei an der einen oder anderen Ecke ein kleiner Bruch nicht schaden könnte. Aber auch das kann jeder sehen, wie er mag. (sc)

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