Sins

Antennas - Sins

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Zuckerpop aus Schweden
Nach Stilwechseln, einer Namensänderung und dem Austausch der halben Band haben die schwedischen Antennas auf ihrem Album "Sins" ihr Metier gefunden: Schwelgerischer Indie-Pop. Typisch Schweden eben.

Manchmal fragt man sich, woher schwedische Bands die Leichtigkeit nehmen, mit der sie uns wohligen, zuckrigen Pop servieren. Die Liste an Bands, die man in diese Kategorie einteilen könnte geht gegen unendlich und auch die Antennas sind in gewisser Weise typisch. Ohne Rücksicht auf Pathos oder Kitsch wird schmachtend drauflosmusiziert. Bei den Jungs von Antennas bedeutet dies viel Liebe zur Melodie und Songs, die sich sowohl auf dem Indie-Dance-Floor als auch am Sonntagmorgen gut machen. Was uns am Formatradio unserer Tage nervt (Achtzigern, Neunzigern und das Beste von heute) macht hier plötzlich Sinn und Spaß. Die Antennas vermischen Lo-Fi-Indie-Pop mit Streichern und Bläsern und Produzent Magnus Henrikkson (auch Drummer von Moneybrother) hat glücklicherweise dafür gesorgt, das das Ganze nicht im melodieseeligen Zuckerguß ertrinkt. So ist "Sins" eine typisch schwedische Pop-Platte geworden. Der Download "Adapt" ist übrigens die Single-Auskopplung. Vielleicht etwas zu süß, aber trotzdem sehr hörenswert. Nicht nur für Freunde von Eskobar oder The Crash.(cw)
Download & Stream: 

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