Album

Worship Music

Anthrax - Worship Music

Redaktionswertung: 
schlimm
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mittelmäßig
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herausragend
Satter Punch

Anthrax melden sich mal wieder mit einem neuem Sänger zurück, der aber eigentlich der alte ist: Joey Belladonna hat auf „Worship Music“ die Vocals übernommen, wiedervereint versuchen Anthrax so an alte Zeiten anzuknüpfen.

Passend zu den „Big Four“-Gigs, die Anthrax dieses und letztes Jahr gemeinsam mit Megadeth, Slayer und Metallica gespielt haben, ist auch Sänger Joey Belladonna wieder an Bord, um das erste Studioalbum seit acht Jahren einzuspielen. Die Jahre dazwischen waren geprägt von ständigen Umbesetzungen und so ist „Worship Music“ vor allem eins: die Sehnsucht nach Sicherheit und Beständigkeit.

Von der Experimentierfreudigkeit, die Anthrax in der Ära John Bush an den Tag legten, haben sie sich auf „Worship Music“ verabschiedet. Stattdessen gibt es eine satte Packung Thrash, die zeigt dass Charlie Benante immer noch einer der am meisten unterschätzten Drummer des Metal-Universums ist. Sein satter Punch sorgt dafür, dass die inzwischen teilweise doch ganz schön grau gewordenen Herren nicht müde werden, dem „Judas Priest“ zu huldigen und „Earth On Hell“ zu predigen. Einen Innovationspreis müssen Anthrax eh nicht mehr gewinnen...

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