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Dirty Money (45 Edit) |
23.07.2012
Polyrhythmik als Mannschaftssport
Brooklyn, Heimat bisweilen austauschbarer Hipsterbands, ist auch Standort des Afrobeat-Ensembles Antibalas. Ihr erstes Album seit 2007 führt die Band nach dem experimentellen Album „Security“ zurück zum puren Rhythmus.
Fünf Jahre sind seit dem letzten Antibalas Album vergangen. Das von John McEntire (Tortoise) produzierte „Security“ impfte dem hitzigen Afrobeat der Fußballmannschaft aus Brooklyn eine gehörige Portion schrägen Jazz ein. Verglichen damit ist „Antibalas“ eine Rückkehr zu den Wurzeln der Band. „Antibalas“ ist Afrobeat pur, ohne die dissonanten Bläsersätze des Vorgängers, aber ebenso viel Power und Funk.
Verglichen mit anderen Afrobeat-Alben, die in letzter Zeit erschienen sind - erinnert sei nur an das grandiose Debüt der Debo Band oder die Reissues auf Strut Records - klingen Antibalas 2012 fast orthodox. Antibalas suchen in sechs Songs den Kern ihres eigenen Sounds. Dazu passt, dass Luke O'Malley, der frühere Gitarrist der Band wieder zum Ensemble gestoßen ist, und mit „Dirty Money“ den Opener des Albums mitgebracht hat. Ausgangspunkt eines rhythmischen Stroms, den Antibalas aus allem zusammenfügen, was ihnen zur Verfügung steht: Percussion, Bass, Gitarre, Bläser und nicht zuletzt die Stimme von Sänger Amayo.
Antibalas - Dirty Money
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