Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7

Anton Bruckner - Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7

Interpret: 
Gürzenich-Orchester Köln
Dirigent: 
Yuri Ahronovitch
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend

Ein kompletter Satz aus Anton Bruckners Symphonie Nr. 7 E-Dur. Zuhören gibt es das Scherzo, einen aktionsgeladenen und dynamischen Satz, der die virtuosen Möglichkeiten des imposanten spätromantischen Orchesterapparats voll ausnutzt. Es spielt das Gürzenich-Orchester Köln unter Yuri Ahronovitch.

Die 7. Symphonie von Anton Bruckner, entstanden 1881 bis 1883, gehört mit ihren majestätischen Melodien und gewaltigen Steigerungen zu den größten symphonischen Meisterwerken aller Zeiten. Zu Bruckners Lebzeiten war dieses Werk sein mit Abstand größter und eigentlich auch sein einziger richtiger Erfolg, der das Werk allerdings schnell und nachhaltig in ganz Europa populär machte. Trotz ihrer riesigen inneren wie äußeren Dimensionen ist die Siebte die klangschönste und auch die zugänglichste Symphonie aus der Feder Anton Bruckners.

Dem russisch-jüdischen Dirigenten Yuri Ahronovitch gelang mit seinem Kölner Gürzenich-Orchester 1979 eine denkwürdige Live-Aufführung der Siebten, klanglich edel, relativ breit und feierlich im Ausdruck. Genau das, was dieses Werk braucht. Die Umsetzung auf CD ist klangtechnisch gut gelungen, hervorragend angesichts des dreißig Jahre alten Ausgangsmaterials. Man würde sich lediglich wünschen, dass Bruckners extensive musikalische Bögen noch mehr Luft zum Atmen bekommen hätten, aber das machen nur ganz wenige Dirigenten. Ahronovitch legt immerhin Karajan-Tempi an und gehört damit schon zu denen, die Bruckner die meiste Entfaltungszeit zugestehen.

1 CD, ca. 68 Minuten

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