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Karłowicz: Rebirth Symphony

CD: href="http   MP3 Album: 7digital

Von: Antoni Wit

Komponist: Mieczysław Karłowicz

Dirigent: Antoni Wit

Ensemble: Warsaw Philharmonic Orchestra

Label: Naxos

Redaktionswertung:

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III. Vivace aus der Symphonie e-moll op. 7 "Wiedergeburt"


08.12.2011
Der polnische Spätromantiker

„Junge Polen“ nannte sich 1905 eine Gruppe junger polnischer Kompositionsstudenten in Berlin. Der Bekannteste unter ihnen war zweifellos Karol Szymanowski, dessen Werk bis heute weltweit gespielt wird. Mindestens ebenso begabt, aber leider zu früh ums Leben gekommen, um international einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen: Mieczysław Karłowicz.

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Nur 32 Jahre war der hochbegabte polnische Komponist Mieczysław Karłowicz (1876-1909) alt, als der begeisterte Alpinist in den Bergen der Hohen Tatra bei einem Lawinenunglück ums Leben kam. Hört man Werke wie seine Serenade op. 2 oder seine Symphonie op. 7, die den Beinamen „Wiedergeburt“ trägt, dann fragt man sich unwillkürlich, wie weit Karłowicz es wohl hätte bringen können in der Musik. Diese beiden Kompositionen werden übrigens parallel im Tonspion vorgestellt.

Karłowiczs Kompositionsstil zeigt zwischen Opus 2 (von 1897) und Opus 7 ( vollendet 1903) bereits eine bemerkenswerte Entwicklung. Von Anfang an besaß der junge Pole ein herausstechendes Talent für ausdrucksstarke musikalische Ideen und opulente Harmonien. Allerdings komponierte der Berliner Musikstudent Karłowicz noch durchaus auf eine Art, die man im Kontext der Zeit als Mainstream bezeichnen könnte. Ganz anders entäußerte sich sechs Jahre später der glühende polnische Nationalist, der ein erstes, leidenschaftliches Opus magnum schuf.

Karłowiczs Musik ist außerhalb Polens nur Spezialisten bekannt, gehört in seiner Heimat aber fest zur nationalen Musiktradition. Da ist es kein Wunder, dass sich dass Warsaw Philharmonic Orchestra unter seinem ausgezeichneten Dirigenten Antoni Wit mit allem, was die Musiker an Können und Leidenschaft aufzubieten haben, an die Gesamteinspielung des symphonischen Œuvres Karłowiczs gemacht haben. Da wird in jeder Sekunde mit Feuereifer zur Sachen gegangen. Ein glühendes Bekenntnis zur eigenen Heimat, das einen zu Unrecht vergessenen Komponisten wieder ins Bewußtsein der internationalen Klassikgemeinde rückt.

1 CD, ca. 63 Minuten

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