Helicopter Hearts

[a]pendics.shuffle - Helicopter Hearts

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Abstakter Techno tanzt zu digitalem Funk
Seattle ist nicht unbedingt bekannt für seine Elektronik-Szene. Dennoch gibt es mit Orac Records einen immer klareren Fixpunkt für Minimal-Techno aus den USA. Nach dem Debütalbum von Labelchef folgt ein neues Album vom rohen Geist [a]pendics.shuffle.

Orac, das Label für leicht schwelgerischen House und zugleich roh anmutendem Techno ist seit geraumer Zeit auch die musikalische Heimat von [a]pendics.shuffle, der eher für letzteren Sound steht. Kenneth James Gibson hat unter einer ganzen Reihe verschiedener Aliase in den letzten zehn Jahren veröffentlicht. Quasi für jeden Stil ein eigenes Projekt. [a]pendics.shuffle steht für abstrakten Techno, der eigentlich nur in seiner Atmosphäre etwas mit Minimal zu tun hat. Denn Gibson reiht in einem Stück mehr Samples aneinander als manche Techno-Alben als Ganzes aufweisen können. Dabei verliert er erstaunlicherweise nicht die Leichtgängigkeit oder gerät in Gefahr sich zu verzetteln. Gerade dem Track „Cemento“ von seinem neuen Album „Helicopter Hearts“ ist der ausgeprägte Hang zum beschwingten Digital-Funk herauszuhören. Ein rasantes Stück, das mit freundlichen Sounds und diskoiden Hooklines aus den Boxen tanzt. Überhaupt ist sein Album ein Manifest wie sympathisch Techno klingen kann. (jw)
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