Cover Arthur Beatrice

Arthur Beatrice - Keeping The Peace

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Gefühlsecht

Arthur Beatrice veröffentlichen mit "Keeping The Peace" nach zwei Jahren ein neues Album. Und daring geht es vor allem um drei Dinge: Menschen, Töne, Emotionen.

Frau am Steuer - ungeheuer... gut. Na, zumindest in musikalischer Hinsicht kann man Elle Girardot nichts vormachen. Die einzige Dame im Quartett der Londoner Arthur Beatrice übernimmt auf "Keeping The Peace" das gesangliche Steuer. Den Erstling "Working Out" zierte noch ein Mix aus Girardots und Orlando Leopoards Vocals. Dieser sowie Elliott und Hamish Barnes lassen ihrer Frontfrau nun den Vortritt. Völlig zurecht. Die Stimme der jungen Dame ist noch kräftiger, satter, inbrünstiger. Und solche Attribute brauchen schließlich Platz.

Von irgendwelchem Druck ist dabei nicht die Spur zu hören. Ganz im Gegenteil. Beinahe jeder Song klingt wie ein emotionaler Befreiungsschlag. Fulminant und gleichzeitig leichtfüßig schlägt einem geballte (Sanges)-Kraft entgegen. Intimen Augenblicke und extatische Momenten erklingen miteinander und ineinander wider.

Der Opener "Real Life", das zentrale "I Left You" und der Closer "Brother" sind absolute Glanzstücke und peitschen sich immer wieder in berauschende Höhen. Ob mit Unterstützung eines Gospelchors oder einfach nur auf den Schwingen der vollen Stimme Girardots spielt keine Rolle - das Ergebnis ist dasselbe. Auch die leisere Stücke wie "Healing" verlieren zu keiner Sekunde an Energie. In jedem Ton 'ne Emotion. 

Diese Töne sind vor allem poppiger Natur, jedoch geben sie allen musikalischen Genres ein Zuhause: Elektro, Jazz, Gospel, Soul, vielleicht sogar ein bisschen Oper; hier wird gestrichen, dort geblasen und irgendwo gezupft. Aber vor allem werden Ohren und Herz mit überwältigender Musik versorgt. Sie kommt also genau dort an, wo sie ankommen soll.

Es hat sich alles ausgezahlt: Girardot als Frontfrau und die Zusammenarbeit mit dem Londoner Contemporary Orchestra im Besonderen, das zweite Album im Allgemeinen. Chapeau!
 

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