Album

Surface To Surface

Audision - Surface To Surface

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Staubige Hamburger Deepness

Die trockenen Dubtechno-Tracks von Audision auf ihre Oberfläche zu reduzieren, wie es der Albumtitel andeutet, wird ihnen nicht gerecht. Bei allem Minimalismus sind Tobias Schmidt und Niko Tzoukmanis nämlich echte Klangtüftler.

Zum Teil sind die Tracks auf "Surface To Surface" fünf Jahre alt, klingen auf Albumlänge aber absolut konsistent. Schmidt und Tzoukmanis haben in den letzten fünf Jahren akribisch an einer genau definierten Vorstellung gearbeitet, wie Audision klingen soll. 

Deep und minimal rollen ihre Tracks im gemächlichen Tempo durch die Boxen. Jedes Pumpen der Bassdrum bläst ein kleines Bisschen der dicken Staubschicht auf der Musik von Audision in die Luft. Schmidt und Tzoukmanis brechen ihre Arbeitsweise dabei auf die Formel herunter: Intensivierung durch Reduktion. Sprich: je minimaler das Setup eines Tracks, desto größer wird die jeweilige Bedeutung der einzelnen Elemente. Strings, die sich langsam in einen ambient vor sich hinpluckernden Track schieben, lassen ihn so fast explodieren. Die Bassdrum spielt dabei meist die zweite Geige, Audision beweisen statdessen, dass man auch ohne den mächtigen Puls majestätisch grooven kann.

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