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I've Been Dreaming

Awolnation - I've Been Dreaming

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Querfeldein

„Megalithic Symphony“ war erst der Anfang. Mit der 6-Track-EP „I’ve Been Dreaming“ legen die Crossover-Weirdoz von Awolnation nach und präsentieren sich dabei in poppigerem Gewand. 

Man nehme eine Prise Funk, etwas Soul, ein bisschen Hip Hop, Rock und Soul und mische das Ganze mit reichlich Synthie-Pop. Willkommen in der Großraum-Küche von Awolnation. Lasst ihn euch schmecken; einen der wohl schmackhaftesten Crossover-Eintöpfe des neuen Jahrtausends.

Die Mannen um Bruno Aaron Bruno zwirbeln, frickeln und tüfteln an drei Dekaden Musikgeschichte herum, dass einem fast schon Tränen der Freude in die Augen schießen. Immer nuanciert und niemals aufdrängend. Das US-amerikanische Quintett buddelt vor allem unter der Oberfläche. Detailverliebt und ausdrucksstark stiften die insgesamt fünfzehn Tracks ihres Debütalbums „Megalithic Symphony“ nahezu sämtliche Körperteile zu unkontrollierbaren Bewegungen an.

Fundamentaler Eckpfeiler des Longplay-Erstlings ist der Song „Sail“, eine klaustrophobische Honig-Ballade voller Ecken und Kanten. Vor ihrem offiziellen Zweitwerk schiebt die die Combo nun dieser Tage noch die 6-Track-EP  „I’ve Been Dreaming“ nach, die neben drei Live-Ergüssen auch drei neue Studio-Aufnahmen beinhaltet.  Diese fallen im Vergleich zum Debüt um einiges poppiger und handzahmer aus. Zwar bedarf es noch keiner Petition, aber beim nächsten Mal darf es auch gerne wieder etwas ruppiger zugehen.

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