Album

Badun

Badun - Badun

Redaktionswertung: 
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Das Dogma des Laptop-Jazz

Diese Dänen mögen es dogmatisch. Jeder Ton, den es auf diesem Album zu hören gibt – sei er auch noch so oft manipuliert worden – muss von von einem der drei Bandmitglieder eingespielt worden sein. Soweit die Theorie, doch wie hört sich das praktisch an?

Badun, das sind drei freigeistige Dänen, deren Wurzeln im Jazz und der freien Improvisation liegen. Mit ihrem Debütalbum "Badun" schreiben sie das eigentlich abgeschlossene Kapitel Laptop-Jazz wieder fort. Flanger, das Projekt von Burnt Friedman und Atom Heart, der frühe Pole, Jan Jelinek, Tortoise und die Frankfurter Clicks`n`Cuts-Schule: innerhalb dieses Referenzrahmens bewegen sich die Songfragemente der Dänen. Das liest sich anstrengender als das tatsächliche Ergebnis. Die drei Herren haben nämlich ein feines Gespür für winzige Melodiebruchstücke, die auf luftig-leichten Soundtexturen basieren. Trotz aller Brüche und Unregelmäßigkeiten perlt der improvisierte DigiJazz von Badun durchaus angenehm verspielt aus den Boxen. Selbst eine Sitar kann den Gesamteindruck nicht schmälern: Badun haben eine Chance verdient! (fs)

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