Aloha Ahab

Baja - Aloha Ahab

Redaktionswertung: 
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herausragend
Musikweltenbummler
Ein Mann, viele Instrumente und ein Album, die zusammen durch verschiedene Welten reisen. Baja ist in seiner Essenz ein Soloprojekt, das vor Instrumentenvielfalt und Ideenreichtum nur so strotzt.

Neben den bekannten Standards der akustischen wie auch elektrischen Gitarre und der aus Bass und Schlagzeug bestehenden Rhythmusfraktion gibt es noch weitaus mehr auf dieser Welt des Musikmachens. Zum Beispiel all die elektronischen Soundmaschinen, die zufällig eingefangenen analogen Samples, das schwebende Vibraphon, das plätschernde Klavier, die durchgeknallten Synthis, das traditionelle Glockenspiel, den wohlig warmen Rhodes, die freiheitsliebenden Blechbläser und diese ganz bestimmte Art, all diese Elemente unverkrampft miteinander zu vereinen. Nein, die beschreibende Rede ist hier nicht von einem neuen Tortoise-Album, einer weiteren Überraschung aus dem Hause Motorpsycho oder einem komplett durchgejazzten Philip Glass, der sich in den Indierock und Low-Fi-Pop verguckt hat. Nein, es ist die Rede von Baja und damit in erster Linie einer Person: Daniel Vujanic, nicht in Chicago, sondern in Stuttgart lebend, hat mit „Aloha Ahab“ ein komplexes Werk auf die Erde gesetzt. Es reicht ganz weit, führt in die Ferne, über Genrekontinente und kommt immer wieder zu den Orten zurück, an denen Popmelodien ganz groß geschrieben werden. Ein Album wie eine Weltreise – voll spannender Ausflüge und kleiner Anekdoten, dies es zu entdecken gilt. Um einzusteigen und mit Baja durch diese Sphären zu bummeln, kann man sich auf der Labelseite den Titeltrack kostenfrei herunterladen. (bb)
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