Album

Wander/Wonder

Balam Acab - Wander/Wonder

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Verschwommene Eingängigkeit

Gerade einmal 20 Jahre alt, rudert sich Balam Acab weit nach vorn im aktuellen Hype um die Swrewgaze-Langsamkeit. Nach einer ersten EP erscheint nun sein Debüt-Album. 

Schleppend, mit großen Hall-Gesten, gepitchten Gesängen und elektronisch-schwelgender Kühle mäandern viele Stücke des jungen Musikers aus New York. Und er knüpft damit auch an die neuen Pop-Ausläufer des Dubstep an, wie sie Mount Kimbie oder James Blake im großen Stil vorbereitet worden.

Balam Acab gräbt aber noch tiefer in den Bässen und den dubbigen Drone-Arrangements. Viele davon basieren auf Material, das der junge Student im Internet aufgespürt und verfremdet hat. Musikproduzieren 2.0 also.

Beinahe sakral kommen die choralen Vocal-Samples rüber. Die Elektronik hält angeraute und verspielte Harmonien dagegen. Doch es geht wunderbar auf – gerade in der verschlungenen und verschwommenen Eingängigkeit.

Nach der EP „See Birds“ erscheint bei dem New Yorker Label Tri Angle nun das Debüt-Album „Wander/Wonder“ und zeigt das Potential von Balam Acab in einem noch breiteren Rahmen. 

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Club Transmediale 2012 öffnet seine Pforten in Berlin

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Das Festival für experimentell elektronische Musik vom 30.1. - 5.2.2012
Der Club Transmediale wurde 1999 als Co-Veranstaltung zum Kunst- und Digitalkulturfestival transmediale gegründet und entwickelte sich in den folgenden Jahren immer stärker zum eigenständigen und überaus spannenden Festival für neue Klänge. Vom 30.1. bis 5.2. tummelt sich die experimentelle Musikszene wieder in diversen Clubs in Berlin.

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