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La Di Da Di

Battles - La Di Da Di

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Technologie, die begeistert

Vier Jahre nach "Glossy Drop" melden sich die Battles mit einem neuen Album zurück und eines ist sicher: der Preis für das interessanteste Albumcover sowie für den interessantesten Albumtitel steht ihnen jetzt schon zu.

"La Di Da Di" singt man bekanntermaßen, wenn einem die richtigen Zeilen eines Songs partout nicht einfallen wollen. Dazu das Artwork eines Stilllebens aus Nahrungsmitteln der wichtigsten Mahlzeit des Tages - des Frühstücks - deren Farbschema in einem Block darunter aufgegriffen wird.

Der Raum für Analysen und Interpretationen scheint endlos. Vielleicht geht es um die Instagram-Generation, die ja gern mal ein Foto ihres Mahls in die virtuelle Welt hinaussendet. Vielleicht auch nicht. Aber zumindest könnte so ein Bogen zum sehr technologisierten Album der Battles geschlagen werden.

Nachdem sich Sänger Tyondai Braxton schon während der Aufnahmen zu Gloss Drop verabschiedete, um auf Solopfaden zu wandeln, beschloss man ohrenscheinlich für "La Di Da Di" komplett auf den Gesang zu verzichten. Das mindert zwar die Zugänglichkeit der Songs, sorgt aber im Gegenzug für einen experimentellen Hörgenuss vom Feinsten.

Das Trio aus Drummer John Stanier, Gitarrist und Keyboarder Ian Williams und Gitarrist und Bassist Dave Konopka bezeichnet sich selbst als "dreiköpfiger Cyborg". Ein durchaus treffender Vergleich. Die Battles werden tatsächlich zu einem Teil der digitalen Welt. Sie schaffen kosmische Klänge, Sounds, die Nostalgiker an Computerspiele à la Super Mario Land denken lassen, Störgeräusche oder Frequenztöne und bringen das alles irgendwie unter einen großen, schiefen Hut, der Rhythmus heißt.

Hartnäckig wird wiederholt und gelooped, wiederholt und gelooped, wiederholt und gelooped. So entstehen Soundeffekte in scheinbarer Endlosschleife, die übereinandergeschichtet und von neuen abgelöst werden. Unter- und übermalt werden sie von eindringlichen Gitarren und dem gewohnt extatischen Schlagzeugspiel Staniers. Das gesamte Album ist ein Rausch, bei dem das einzig wirkliche Störgeräusch eine menschliche Stimme wäre. Gut, dass ein dreiköpfiger Cyborg auch Musik machen kann.

"La Di Da Di" erscheint am 18. September via Warp Records.

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Alben

Gloss Drop

Battles - Gloss Drop

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Rhythmisches Allerlei
Vier Jahre nach dem ersten Album "Mirrored" legen Battles nach. Ein Mitglied ist in der Zeit gegangen. Geblieben sind bei "Gloss Drop" die knallbunten Soundexperimente und ein alles zusammenhaltender Groove.
Tonto EP

Battles - Tonto EP

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Im Remixschredder
Die präzise frickelnden Rhythmen der Battles sind schon einige Male gebührend gefeiert worden, das immense Remixpotential ihrer Sounds ist dabei bisher zu kurz gekommen. Die neue EP "Tonto" offenbart aber, wieviel ungenutzte Kreativität in Battles-Songs schlummert.
Mirrored

Battles - Mirrored

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Experimente in Groove
John Stanier ist ein Tier. Während eines Konzerts mit seiner ehemaligen Band Helmet fielen seinem Spiel gleich mehrere Teile seines Drumsets zum Opfer. Mit seiner neuen Band Battles bearbeitet er die Grenzen zwischen Rock und Techno mit dem Fräßmeisel.
EP C/B EP

Battles - EP C/B EP

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Minimalelektronisch infizierter Postrock
An der US-amerikanischen Ostküste hat sich still und heimlich eine kleine Supergroup formiert. Mit elektronisch infiziertem Postrock schnitzen sich die Battles ihre ganz eigene Schublade.

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Wie war’s denn eigentlich bei Battles?

Wie war’s denn eigentlich bei Battles?

Das Quartett aus New York übertrifft sich selbst
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