Depression Cherry

Beach House - Depression Cherry

Label: 
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Dream on

Drei Jahre nach "Bloom" melden sich Beach House mit ihrem fünften Studioalbum zurück. Auf "Depression Cherry" zelebrieren sie ihren schwermütigen Pop in gewohnt epischer, wenn auch etwas reduzierter Form. Weniger ist wieder mehr.

Bild: Shawn Brackbill/Sub Pop Records

"There's a place I want to take you" singt Victoria Legrand auf "Levitation", dem ersten Track des neuen Albums. Und genau das tut sie.

Man weiß zwar nicht wohin die Reise geht, aber das spielt auch keine Rolle. Jeder tagträumt sich an seinen eigenen Ort. Wie immer, wenn der erste Ton eines Beach-House-Albums erklingt. 

Victoria Legrand und Alex Scally verkörpern mit dem getragenen atmosphärischen Sound aus Synthesizer, Orgel, Gitarre und Drums den Dream Pop wie kaum eine andere Band. Mit Beach House, Teen Dream und Devotion und Bloom verwischten sie die Grenzen zwischen Zerbrechlichkeit und Kraft, zwischen Wachheit und Dämmerzustand, zwischen Realität und Traum.

Gerade die Drums waren es, die auf dem Vorgänger "Bloom" etwas voller wirkten - auf "Depression Cherry" treten sie nun wieder in den Hintergrund. Das Duo hat diese Entscheidung bewusst getroffen: mit größeren Hallen und Bühnen entwickelte sich ihr Sound in eine entsprechend lautere, geräuschvollere Richtung. Weg von den Ursprüngen von Beach House, die in Einfachheit und Natürlichkeit lagen.

Die neun Songs auf "Depression Cherry" markieren die Rückkehr zu diesen musikalischen Ursprüngen.

Einfach heißt aber nicht weniger Intensiv. Die Melodien wirken noch über den einzelnen Song hinaus, breiten sich aus und schweben weiter. Am besten lässt man sich auf dem fliegenden Klangteppich, den Beach House gewoben haben, einfach mitnehmen und forttragen.

Beach House kommen im November für vier Termine nach  Deutschland:

04.11. Köln - Gloria
14.11. Hamburg - Kampnagel K1
16.11. Berlin - Huxleys
17.11. München - Freiheiz

Download & Stream: 

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