Album

Former Lives

Benjamin Gibbard - Former Lives

Label: 
Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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herausragend
Markante Melancholie

Auch ohne Death Cab For Cutie klingt die Stimme von Benjamin Gibbard sanft und melancholisch. Den Beweis liefert "Former Lives". Darauf zeigt der Singer/Songwriter, dass er auch solo eine gute Figur macht.

Wobei man Benjamin Gibbard bereits früher schon "solo" kennen gelernt hat. Mit dem ersten Death Cab For Cutie Release "You Can Play These Songs With Chords", oder dem Projekt ¡All-Time Quarterback!. Dennoch ist "Former Lives" das erste Soloalbum von Benjamin und nicht Ben Gibbard, wie er sich bisher zu nennen pflegte. Mit Death Cab For Cutie ist der US-Musiker längst zum Rocktstar geworden. Mit seinem elektronischen Projekt The Postal Service hat er vor ein paar Jahren kurzerhand den Rekord bei SubPop aufgestellt, das zweiterfolgreichste Album der Labelgeschichte veröffentlicht zu haben, nach Nirvana’s "Bleach".



Ob im Duett mit Aimee Mann ("Bigger Than Love"), voll instrumentiert oder alleine mit Akustikgitarre ("I’m Building A Fire") – auf "Former Lives" herrscht 100% Gibbard, mit seiner markanten, melancholisch gefärbten Stimme. Natürlich gibt es die Verweise zu Death Cab For Cutie. Immerhin haben sich die verspielten Songs über den Zeitraum der letzten acht Jahre angesammelt. Drei Trennungen, wie zuletzt von Zooey Deschanel (She & Him), inklusive. Aber es gibt eben auch die Verweise zu Americana und Alternative, die "Former Lives" zu einem abwechslungsreichen, gefühlvollen Rock-Album machen. Und das steht dem sanften Charme von Gibbard ganz ausgezeichnet.

Tourdaten:
29.11.2012 Hamburg, Kulturkirche
30.11.2012 Berlin, Passionskirche

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