Album

I`ve Got My Own Hell to Raise

Bettye LaVette - I`ve Got My Own Hell to Raise

Label: 
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Quicklebendiges Soulrelikt aus den 60ern

Wahnsinnsstimme, tolle Frau, grossartige CD: Bettye LaVette gehörte nie zu den grossen Stars, aber hat noch immer den Soul im Blut und zeigt, dass Soul auch 2006 noch wirken kann. Ihr Comeback-Album ist noch nur Geheimtipp, bald "Muss-ich-haben".

Schon seit den 60ern ist Bettye LaVette ein Bestandteil der Soulszene - doch aus den riesigen Schatten von Grössen wie Aretha Franklin oder Tina Turner konnte die Amerikanerin nie wirklich heraustreten. Die Hits von Bettye LaVette hiessen "My Man - He`s A Lovin` Man", "Let Me Down Easy", "Doin` The Best That I Can" - allesamt Titel, die eher Insidern ein Begriff sein dürften. Doch kann die Amerikanerin auf eine bewegte Karriere zurückblicken, schon mit 16 nahm Bettye in Detroit erste Singles auf. Sie arbeitete mit Otis Redding, Ben E. King oder James Brown und hatte in den 70ern eine Hauptrolle am Broadway neben Cab Calloway im Musical "Bubbling Brown Sugar". Mit dem hochgelobten "A Woman Like Me" wagte Bettye LaVette 2003 ein Comeback, und das mit purer, reiner Soulmusik, die nach den 60ies klingen. Joss Stone ist daneben halt doch nur ein kleines, süsses Mädel, Bettye hat Power, sie hat Blues - sie hat den Soul im Blut - und ihr neuestes Werk "I`ve Got My Own Hell to Raise" zeigt sich die Soulröhre in ihrer besten Form. Auf dem von Joe Henry produziertem Werk hat sich Bettye an verschiedene Perlen der Soulhistorie gewagt. (os)

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