Album

Eating Us

Black Moth Super Rainbow - Eating Us

Label: 
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Bewusstseinserweiternde Air

Wenn Dave Fridman auf dem Produzentenstuhl Platz nimmt, steigt am Ende des Tages ganz gewiss nichts Gewöhnliches aus den vier Studiowänden empor. Das hat der Flaming Lips-Kopf spätestens mit MGMT bewiesen. Hier ein weiteres Beispiel dieser spacigen Sorte.

Dass der Vocoder-Quatsch auf diversen Alben und in einigen Genres definitiv überreizt wurde, steht außer Frage. Hip war es einmal, völlig inflationär ist es mittlerweile. Das juckt eine Band wie Black Moth Super Rainbow selbstredend herzlich wenig. Die Band aus Pittsburgh spielt nämlich weit draußen, fern ab von den dos and dont's von Zeit und Raum.

Ein bunter Mischmasch aus Psychedelischem und Popausflügen, die sich sowohl aus der Relaxtheit des Folks als auch aus einem ästhetischen Minimalismus der Electronica speisen. Manchmal sieht man vor dem hörenden Auge Cher aus dem Sofa aufstehen, die dort seit den Siebzigern auf Zeppelin hängen geblieben ist und nun ganz entspannt in den Tag hinausspaziert, um etwas bewusstseinserweiternde Air zu schnüffeln. Natürlich, das klingt nicht nur verschroben, sondern ist es zweifelsohne auch. Produziert hat diesen Lo-Fi-Bubblegum-Pop und Psychedelic-Rock-Trip Dave Fridman, ein Experte für solch verrückte und upgespacete Angelegenheiten also.

Neben dem unten verlinkten Albumtrack "Born On A Day The Sun Didn't Rise", kann man hier auch eine gelungene Go! Team-Remixversion des Songs "Twin Of Myself" hören.

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