Mystery

BLK JKS - Mystery

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Ohne Vokale im Namen, aber mit viel Virtuosität im Spiel macht dieser Tage eine Band mit südafrikanschen Wurzeln auf sich aufmerksam: BLK JKS erinnern an eine Mischung aus TV On The Radio und Vampire Weekend. Aber das ist nur die Spitze dieses bunten Musikberges.

 

Ihr Name steht für "Black Jacks" und ihr A und O sind Rhythmus und Vielfalt. Das Quartett aus Südafrika gibt mit einer EP seinen Einstand, die nur schwer in eine Schublade gequetscht werden kann. Polyrythmisch und psychedelisch, indierockig und soulig sind die Songausflüge, die an jeder Ecke und Kante mit wilden Einfällen verziert werden. Eine Santana-Gitarre im Afro-Pop, ein Hendrix-Krach in der Weltmusik und etwas Dubbiges für den Indierock. So und nicht weniger bunt klingen die Stücke auf der Mystery-EP, die Brandon Curtis von den Secret Machines produzierte und M.I.A-Händchen Diplo bereits kräftig abfeiert.

Eine bunte Mischung auf engem Raum also, in dem sich Meldodien übereinander schichten und von den Rhythmen willenlos mitgezogen werden. Strukturen erkennt man nur hier und da mal, weil sie stehts aufgebaut werden, um eingerissen zu werden. Das führt hin und wieder zu einer gewissen Beliebigkeit im Haltlosen. Bleibt zu hoffen, dass dies auf einem Longplayer nicht ausufert. Aber BLK JKS werden sich da sicher etwas einfallen lassen, denn in dieser Band schlummert eine riesige Vielfalt bunter Ideen.

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