Album

Made In Jamaica

Bob Sinclar - Made In Jamaica

Redaktionswertung: 
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Hits in Reggae

Bob Sinclar kennt man als zuverlässigen Hitproduzenten für die Großclubs dieser Welt. Seine „Love Generation“ war einer der Hits des Sommermärchens 2006. Weitere Verkaufserfolge folgten, bei denen Kritiker die Nase rümpften, den Fans wars freilich egal. Mit seinem neusten Album könnte Sinclar beide Fraktionen zufrieden stellen.

Dass Bob Sinclar ein Faible für rootsigen Reggae hat, weiß man seit seiner Zusammenarbeit mit Gary „Nesta“ Pine. Der aktuelle Sänger der legendären Wailers lieh gleich mehreren Hits des Franzosen seine Stimme Mit „Made In Jamaica“ lässt Sinclar seiner Liebe zu Jamaika und Reggae freien Lauf. Zehn seiner bekanntesten Songs hat Sinclar in der Karibik neu eingespielt. Begleitet wurde er dabei von den Rhythm Twins Sly & Robbie, die ihm gemeinsam mit Slicky Thompson und Mike „Mao“ Chung den Reggae-Teppich ausrollten. Die Gesangsparts übernahmen neben Gary „Nesta“ Pine, Steve Edwards, Tony Rebel und Queen Ifrica.

Tatsächlich gelingt es Sinclar und seinen routinierten Mitstreitern die bekannten Hits aufs Nötigste zu reduzieren und ihnen neue Seiten abzugewinnen. Tausend Mal gehörte Songs wie „World Hold On“ Hits funktionieren erstaunlich gut als rootsige Reggae-Songs. Natürlich ist „Made In Jamaica“ für Reggae-Puristen zu viel „Sunshine Reggae“. Es offenbart aber, dass Sinclar mehr ist, als ein geschickter Produzent und Sly & Robbie sowieso nichts falsch machen können.

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