Beileid

Bohren & Der Club Of Gore - Beileid

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Elegisches Abtauchen

Mit unbeirrbarer Langsamkeit zur Kult-Band werden – bei Bohren & Der Club Of Gore ist dies aufgegangen. Bei ihrem aktuellen Werk kam ausnahmsweise auch ein Sänger ins Studio. Nicht irgendeiner: Mike Patton.

Elegisch und voller klanglicher Poesie, aber auch teilweise bedrückend klingt das Gros der Stücke dieser Band aus Mühlheim an der Ruhr. In den vergangenen 15 Jahren hat sich das heutige Quartett eine internationale Fan-Gemeinde aufgebaut, die sich in den langsamen Jazz-Arrangements fallen lassen.

Auch live sind Bohren & Der Club Of Gore ein fast kontemplatives Erlebnis. Im Frühjahr 2011 erschien ihr letztes Album „Beileid“ mit drei sich lang entfaltenden Stücken. Mit „Catch My Hard“ wagten sich die Mühlheimer auch ein Cover der Metal-Band Warlock – intoniert wurde der Gesang von Mike Patton.

Die anderen beiden, selbstkomponierten Stücke bleiben dem Bohren-Sound treuer, sie verzichten auf Gesang und bauen auf stille, aber überaus einnehmende Weise eine cineastische Klangwelt auf. 

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