Wartesaal

Bosse - Wartesaal

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Kleines Stück vom Glück

Noch mehr Balsam für einsame Stadtstreuner: Bosses neues Album bietet Rock-Melancholie, ohne dabei die Kitschgrenze zu überschreiten.

Schon auf seinen ersten drei Alben - „Kamikazeherz“ (2005), „Guten Morgen Spinner“ (2006) und „Taxi“ (2009) konnte Axel Bosse mit melodiösen Gitarrenummern und Geschichten über den endlosen Weg zum Glück seine Songwriter-Qualitäten unter Beweis stellen. Der Wahlhamburger erzählte vom Verlorensein in der Masse, von Liebe auf Umwegen und sang kleine Mutmach-Hymnen für die Rast- und Trostlosen. Bosses Rockmusik wurde nun mit Streichern und leichten Dance-Beats aufpoliert, seine Themen bleiben die gleichen.

„Wir sitzen im Wartesaal zum Glücklichsein“, heißt es im Titelsong. Und so wie hier geht es in den meisten neuen Bosse-Songs um die Suche nach Liebe und Erfüllung. Zu den besten Stücken zählt „Yipi“, eine feine Akustik-Ballade über das Gefühl vom kaputten Herz und die Erleichterung, wenn die Schmerzen plötzlich weg sind. Auch schön: „Frankfurt Oder“. Der Titel stammt aus „Guten Morgen Spinner“, beschreibt die Romantik von Karteffelschnaps und Bockwurst im Gartenpavillion und wurde jetzt mit Anna Loos von Silly als Gastsängerin neu aufgenommen. Bosse schafft es auch auf „Wartesaal“, völlig kitschfrei zu berühren.

Download & Stream: 

Tonspion Newsletter

Alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt der Musik einmal wöchentlich in deine Mailbox.
Kein Spam, versprochen! Du kannst dich in jedem Newsletter wieder abmelden.
* Pflichtfeld

Tonspion präsentiert täglich die beste neue Musik mit Streams, Videos und kostenlosen Downloads sowie die wichtigsten Neuheiten aus dem Netz. Folge uns auf Facebook:

▶ Du möchtest einen Beitrag bei Tonspion veröffentlichen? Schicke uns deine Idee!

Ähnliche Künstler

Ähnliche News

Herrenmagazin auf ausgiebiger Deutschlandtour

Herrenmagazin auf ausgiebiger Deutschlandtour

TONSPION präsentiert die Hamburger Indierocker auf Tour
Seit dem ersten Album "Atzelgift" der vier Herrenmagaziner ist viel passiert. Zum Beispiel drei weitere Platten, von denen die letzte, "Sippenhaft" erst Mitte diesen Jahres erschien. Nun passiert noch mehr - denn von Ende Oktober bis zum nächsten Frühjahr geht es für die Jungs auf große Deutschlandtour.
Madsen: Unfall bei Videodreh

Madsen: Unfall bei Videodreh

Sänger Sebastian Madsen schwer verletzt
Beim Videodreh zu seiner kommenden Single hat sich Sänger und Gitarrist Sebastian Madsen schwer verletzt. Er hing in vier Metern Höhe an einem Seil als dieses riss und er auf den Betonfußboden des Berliner Filmstudios stürtzte.

Empfehlungen