Lava Diviner (Truestory)

Botany - Lava Diviner (Truestory)

Redaktionswertung: 
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Sanfte Eruption

Mit 70er Jahre Science Fiction Elementen und Design in Instagram-Ästhetik hat Botany alias Spencer Stephenson seinen Eletronica-Vulkan gefüllt. „Lava Diviner“ heißt dessen musikalische Eruption und klingt wie der US-amerikanische Bruder der Boards of Canada.

Christina Ryat, die zum Brainfeeder-Kosmos von Flying Lotus gehört, und Matthewdavid (Leaving Records, Stones Throw) haben Spencer Stephenson auf „Lava Diviner“ unterstützt. Während Ryat einige Vocals beisteuert, besorgte Matthewdavid den Mix, beides zusammen ergibt eine ungefähre Idee davon, wie Botanys „True Story“ klingt.

Botany - Anchor (Single Edit)

Sphärische Keyboards treffen auf erdige Boom Bap-Beats, New Age-Klingeleien auf Hip-Hop Laisse-Faire. Die sonnige Atmosphäre der Tracks nimmt „Lava Diviner“ jeden Schwermut, den man hinter der schrägen Geschichte vermuten könnte, die Stephenson mitliefert: Handelt das Album angeblich von einer Sekte, die einen Vulkan anbetet, er möge doch bitte ausbrechen.

Das scheint aber ein ziemlich fröhliches Unterfangen zu sein, religiöser Ernst geht den Tracks auf „Lava Diviner“ zum Glück ab. Eine gewisse Feierlichkeit und Festlichkeit zeichnet sie trotzdem aus, wenn Stephenson in satten Farben und üppig arrangiert seine Loops ihre Runden drehen lässt. Un bleibt dabei so angenehm, wie ein Bier im letzten Herbstsonnenschein.

Botany - Quatic

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