Fear Of A Black Tangent

Busdriver - Fear Of A Black Tangent

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Gestatten: Skills und Selbstvertrauen, nicht zu knapp. Querdenkender HipHop hat eine neue Hoffnung. Sie heißt Busdriver und kommt aus Los Angeles. Welcome to avantcore.

Gäbe es so etwas wie Gerechtigkeit im HipHop-Business, gingen Skills und Verkaufszahlen auch nur ansatzweise Hand in Hand miteinander, die Lil Jons dieses Planeten müssten sich verdammt warm anziehen. Weil da draußen einer ist, dem in Sachen Rap erst einmal das Wasser zu reichen wäre. Sein Name: Busdriver. HipHop-technisch sozialisiert durch die legendäre Project-Blowed-Crew, also im Umfeld von Westküsten-Koryphäen wie Aceyalone (of Freestyle Fellowship fame) setzte sich der gebürtige Kalifornier bereits mit seinem Debüt "Temporary Forever" (2002) nachhaltig als ganz besonders unkonventioneller und versierter Reimeschmieder in Szene. Nach dem durchwachsenen, sich massiv an Jazz-Etüden abarbeitenden Nachfolger "Cosmic Cleavage" aus dem Vorjahr stellt das Ende Februar erscheinende "Fear of a Black Tangent" nun den vorläufigen Peak im Schaffen des Busfahrers dar. Die betont reduziert gehaltenen Instrumentals lassen der imponierend schnellen Zunge des Rappers reichlich Spielraum, um scharfzüngige Statements zur Lage der (nicht nur HipHop-) Nation abzusondern. Wie etwa in "Avantcore", der ersten Album-Single, die pointiert mit unbedarften Eitelkeiten und Zankereien zwischen Indie- und Mainstream-HipHop-Community abrechnet. (cp)

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