Album

Afterparty Babies

Cadence Weapon - Afterparty Babies

Redaktionswertung: 
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schwach
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herausragend
Rap-Wunderkind

Rollie Pemberton hält das Tempo weiter hoch. Ein knappes halbes Jahr nachdem sein Debüt "Breaking Kayfabe" erschienen ist, wird mit "Afterparty Babies" das nächste Album des kanadischen Ausnahme-MCs veröffentlicht.

Der Eindruck, den "Breaking Kayfabe" hinterlassen hat, ist noch frisch. Cadence Weapons Debüt war wie ein Jungbrunnen für ein fast schon eingerostetes Interesse an dopen Beats. Da war plötzlich jemand, der sich seinen Weg jenseits aller Gangsterklischees, jenseits der Reißbrettbeats, jenseits von Ost- und Westküste und jenseits der eingefahrenen Bahnen des Hip-Hop-Underground suchte. Zwangsläufig landete Cadence Weapon so beim britischen Label Big Dada, versteht man hier HipHop doch als durchlässiger als im Ursprungsland. Weil aber "Breaking Kayfabe" so ein Monster ist, liegt die Meßlatte für den unmittelbaren Nachfolger hoch.

Und Cadence Weapon entscheidet sich auf "Afterparty Babies" für den schwereren Weg. Zugänglicher, weniger abgedreht, weniger in-your-face- Attitüde, stattdessen ein höherer Partyfaktor, wie der Free-Download von "House Music" beweist. Cadence Weapon hat seine Booty Bass-Lektionen auf Tour mit Spank Rock gelernt und bei TTC ganz genau zugehört, wie man Rap, Electro und House unter einen Hut bekommt. Um Erwartungshaltungen kümmert sich Pemberton jedenfalls nicht, alles andere wäre auch eine Enttäuschung gewesen.

Florian Schneider / Tonspion.de

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Alben

Breaking Kayfabe

Cadence Weapon - Breaking Kayfabe

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Space is the Place
Rollie Pemberton hat viel vor. Selten gab es ein HipHop-Debüt, das mit einer solchen Dringlichkeit durch die Boxen dröhnte. Für Rollie Pemberton alias Cadence Weapon kann es im Moment nicht schnell genug gehen. Mit 21 hat seine Zukunft längst begonnen!

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