Album

Depart From Me

Cage - Depart From Me

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Unbequem und unerbittlich

Chris Palko hat in seinem Leben schon einiges mitgemacht. Soviel, dass inzwischen ein Film über sein Leben in Arbeit ist, bei dem sein Freund Shia LaBeouf (Transformers) Regie führt. Bevor Palko allerdings in Hollywood Karriere machen kann, kommt sein drittes Album auf den Markt.

Eine Jugend in Deutschland auf den US-Militär-Stützpzunkten rund um Würzburg, einen Vater, der mit Heroin dealt und deshalb seinen Job bei der Army verliert, ein eigene Drogenabhängigkeit und schließlich die Einweisung in eine psychatrische Klinik, in der man Palko nicht mit Samthandschuhen angefasst. 

Soviel zum Hintergrund von Cage, der im eh schon düsteren und roughen Labelkatalog von Definitive Jux, eine Sonderstellung einnimmt. Mit "Depart From Me" gelingt es Palko tatsächlich mehrere Dinge unter einen Hut zu bringen, die eigentlich unvereinbar sind. "Depart From Me" hat Pop-Appeal und bringt die Gitarre auf unpeinliche Art und Weise zurück ins Hip-Hop-Soundspektrum, flirtet offen mit Industrial. Dabei bleibt Palko ein unbequemer MC, dessen Texte berühren ohne in öffentlichkeitswirksame Selbsttherapie auszuarten. Da ist er einem anderen ungleich bekannteren MC mit Drogenproblemen und problematischer Kindheit weit voraus.

Alben

Ähnliche Künstler