Album

Strength In Numbers

Calla - Strength In Numbers

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Verzückung im Akkord

Mit Calla ist das so ein bisschen wie im wahren Leben. Das Ungestüme täuscht bisweilen über das eigentlich Wesentliche hinweg. Und das sind erfahrungsgemäß die leiseren Zwischentöne.

So verhält es sich auch auf Callas fünften regulären Album. "Strengh In Numbers", dass im April in Deutschland erscheinen wird und aus dem es hier bereits den Track "Bronson" zum kostenlosen Download gibt. Calla sind eine dieser Bands, denen zurecht viel Lob und Anerkennung seitens des geschmacksicheren Publikums Gewähr ist, die aber sehr wahrscheinlich nie mehr den ihnen eigentlich gebührenden "großen Durchbruch" schaffen werden. Schade einerseits, anderseits hat Erfolg schon so mancher Band den kreativen Kragen gekostet. So spielen sich Calla wie schon auf dem Vorgänger "Collosions" auch auf "Strength In Numbers" seelenruhig durch die volle Bandbreite ihres Könnens und erinnern dabei mit ihren psychedlisch-wirren Intros ("Sanctify", Stand Paralyzed") vehement an die ganz frühen Verve. Die beiden genannten Songs repräsentieren das Portfolio der New Yorker Indie-Instanz auch durchaus flächendeckend: das erst erwähnte Stück lässt einen unverdrossen gegen eine Gitarrenwand laufen, das zweit genannte Stück verzückt im Haupteil mit seiner melancholischen Harmonie. Genau diese leiseren Töne machen das musikalische Charisma von Calla aus, dem man bei jeder ihrer Platten aufs Neue verfällt. An dieser Stelle muss aber mit ihrem Song "Bronson" vorlieb genommen werden. Auch ein gutes Date. Eben wie der gleichnamige Schauspieler, unberechenbar und doch smart auf den Punkt. Was bleibt, ist das Gefühl, dass man sich noch öfter begegnen wird - und dass das hier längst noch nicht alles war. (js)

Alben

Collision

Calla - Collision

Artist: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Ein Soundtrack als Vorbote des neuen Albums
Einen schmackhaften Appetizer auf das für den späten Sommer angekündigte Album „Collision“ servieren die schwermütigen Slowrocker aus New York. Aurelio Valle, Wayne Magruder und Peter Gannon haben sich für ihr viertes Album Verstärkung geholt.

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