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Ruin |
21.08.2012
Neue Wege
Mit "Sun" kehrt Chan Marshall als Cat Power zurück und konzentriert sich nach ihrer "Jukebox" wieder auf eigene Songs. Dass sie parallel dazu eine Trennung verarbeiten musste, hört man "Sun" nicht an.
Vier Jahre sind seit dem Cover-Album "Jukebox" vergangen, mit dem es die amerikanische Künstlerin hierzulande unter die Top 20 der Charts geschafft hat. Das letzte selbstgeschriebene Album der gefühlvollen Singer/Songwriterin, liegt gar schon sechs Jahre zurück.
"Sun" wurde von Marshall komplett selbst eingespielt und produziert. Aufgenommen hat sie ihr neuntes Studioalbum an mehreren Orten, unter anderem in ihrem eigenen Studio in Malibu. Die Aufnahmen dazu hat die Künstlerin kurz nach der Trennung von dem Schauspieler Giovanni Ribisi abgeschlossen: „The timing couldn't have been more distracting [...] I cut my hair off three days later, got on a plane to France and finished the shit.“
Unerwartet locker und verspielt ist "Sun" ausgefallen, das teils lebhaft treibend und heiter ist, und weniger melancholisch, als man es von Marshall gewohnt ist, oder man es bei der Vorgeschichte vermuten mag. Dafür gibt es Cat Power ungewohnt mit mehr Elektronik ("Manhatten") oder unterstützt von Iggy Pop ("Nothing But Time"). Ein klarer Blick nach vorne.
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Karo über Tonspion. Ihr Album "Home" gibt es hier.
