Antenna

Cave-In - Antenna

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Bratgitarre vs. Popharmonie
Cave-In bügeln den Metalanteil aus ihrer Musik. Angenehm unterzuckert klingt die Band auf ihrem vierten Album „Antenna“, angenehm kühl wird bei „Anchor“ mit Harmonien gespielt. Klingt ein wenig wie Ash ohne Karies. Ergo: Sehr gut.

Keine sofort ins Ohr gehenden Melodien, keine sägenden Gitarrenriffs, kein „Hui, prägnant“-Schlagzeug. „Anchor“ ist einfach ein sehr schönes Stück Musik, das eigentlich ausschließlich im Moment des Anhörens funktioniert. Das man eigentlich als Lückenfüller aufs Mixtape gepackt hat und dessen Größe einen irgendwann plötzlich vom Fahrrad wirft. Zum Beispiel. Der Ash-Verweis kommt nicht von ungefähr, denn hier wie dort erfreut sich das Spiel Bratgitarre vs. wirkliche Popharmonie großer Beliebtheit. Doch wo bei Ash die Lieder ins Gesicht springen und sich – beachte uns, wir sind so toll - an den Beinen festhalten, stehen Cave-In-Songs etwas unschlüssig in der Gegend herum und wollen an die Hand genommen werden. Das ist gut, das macht sympathisch, mach denen mal jemand ein warmes Getränk. Ebenfalls gut und sympathisch: Cave-In verabschieden sich mit „Antenna“ aus vielen beliebten Genres, und kreieren trotzdem nichts neues. Nur sehr viel sehr gutes. (sc)
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