Natura Morta

Cepia - Natura Morta

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
New Electronica
Obwohl Ghostly und Spectral mit Musikern wie Matthew Dear oder James Cotton gehörige Erfolge in Europa feiert, schafft es ein Teil des Label-Repertoires nur schwer über den Atlantik. Auch der US-Electronica-Producer Cepia ist hierzulande wenig bekannt.

Huntley Miller bastelt seit ca. fünf Jahren an elektronischer Musik, die den Klang des industriellen Zeitalters mit den tief verwurzelten Empfindungen verbinden möchte, die jeder Mensch in sich trägt. Was so verkopf daherkommt, klingt auf dem neuen Album „Natura Morta“ weitaus eingängiger – wenn man etwas mit Electronica anfangen kann.

Die elf Stücke wirken wie Skizzen, einzelne Fragmente aus flirrenden und warm tönenden Harmonien wurden über vertrackte Beats gelegt. Die einzelnen Elemente stehen zwar für sich, doch irgendwie schafft es Cepia jene fragmentarischen Stücke zu einem runden Ganzen zu formen. Was vor mehreren Jahren als Clicks’n’Cuts gefeiert und bald wieder verworfen wurde, scheint sich mittlerweile in einem kleineren Rahmen wieder zu revitalisieren.

Speziell die Beat-Arrangements fallen heute weitaus strukturierter und „eingängiger“ aus, Electronica von heute muss nicht mehr wehtun beim Hören. Die Alben von Cepia sind zwar in Europa erhältlich, keine Tour gab es allerdings noch nicht in unseren Breiten. Vielleicht ändert sich dies mit dem neuen Album. (jw)
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