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The Best Is Yet To Come

The Charade - The Best Is Yet To Come

Redaktionswertung: 
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herausragend
Schrammeliger Zuckerpop aus Stockholm

Wenn eine Band für sich in Anspruch nehmen kann in die Fußstapfen von Edson oder Eggstone zu treten, dann dieses Trio aus Stockholm. Zuckersüsser Indiepop zwischen den Housemartins und Belle & Sebastian.

Eigentlich wollte der kürzlich erschienene und hiermit ausdrücklich empfohlene Sampler "Stromundgitarre Vol. 1 "Let`s go away for a while" (Popappeal/Broken Silence) einen Überblick über die deutsche Indie-Pop-Szene geben, doch glücklicherweise schafften es auch einige Bands aus unseren Nachbarländern auf diesen wunderbaren Silberling. So zum Beispiel die schwedische Band The Charade. Deren Mastermind Magnus Karlsson spielte bereits bei den in Schweden recht bekannten Happydeadmen, doch zusammen mit Ingela Matsson und Mikael Matsson widmet man sich jetzt konsequent der gemeinsamen Liebe zur Popmusik der 60er und kombiniert die Einflüsse der Beach Boys oder der Byrds mit dem schrammeligen Charme englischer Bands der späten Achtziger. Genannt seien hier nur die Brilliant Corners oder die Marine Girls, allesamt Musiker ohne die Belle & Sebastian heutzutage nicht denkbar wären. Auf ihrem Debüt "The Best Is Yet To Come" schrammeln sich die Stockholmer so melodieverliebt durch ihre Stücke, das es eine wahre Freude ist. Im Sommer erscheint das zweite Album "A Real Life Drama", das in Deutschland vermutlich nur als Import zu haben sein wird. Bis dahin tröstet man sich mit dem wunderbaren Song "Monday Morning" vom alten Album oder besorgt sich einfach den "Stromundgitarre Vol. 1"-Sampler. (cw)

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