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Bionic

Christina Aguilera - Bionic

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Halb Mensch, halb X-Tina

2006 war die Welt für Christina Aguilera eine andere. Sie und nicht Lady Gaga saß sicher auf dem Pop-Thron. Mit dem neuen Album „Bionic“, dem S/M-Latex-Video zur ersten Single „Not Myself Tonight“ und einigen ungewöhnlichen Produzenten will X-Tina verlorenes Terrain zurück gewinnen.

Wie klingt es, wenn High Concept-Musiker wie Christina Aguilera mit Indie-Acts wie Le Tigre oder Ladytron zusammenarbeiten? Auch M.I.A. und ihr Produzent Switch haben auf „Binoic“ ihre Visitenkarte hinterlassen, weitere Treffen gab es während der Produktion mit Peaches, Goldfrapp und Sia. Angesichts der für Indieaffine durchaus beeindruckenden Gästeliste klingt „Bionic“ ziemlich gewöhnlich, nach Christina Aguilera eben.

Eine Abkehr vom Breitband-Pop ihrer letzten Alben war trotz der kreativen Frischzellenkur natürlich nicht zu erwarten. Schließlich ist Christina Aguilera längst ein Markenartikel und hat als solcher ein Image, an dem man nicht einfach rumpfuscht. Damit „Bionic“ letztlich für alle Beteiligten ein todsicheres Ding wird, hat man im Camp von Xtina vor allem auf Produzent Polow Da Don (Fergie, Pussycat Dolls) und die bewährten Songwriting-Künste von Linda Perry ("Beautiful") vertraut. Aus der Feder der ehemaligen 4 Non Blonde stammt die obligatorische Ballade „Lift me Up“. Mit „Elastic Love“ gelingt Christina allerdings ein Treffer abseits des Mainstreams, den man in nächster Zeit weniger im Radio als im nächsten Club hören wird.

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