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VA - Lost in The Humming Air

Christopher Willits - VA - Lost in The Humming Air

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Ebony and Ivory

Der 75-jährige Harold Budd gilt als einer der Pioniere der Ambient Music. Mit „Lost In The Humming Air“ reflektieren 13 Ambient-Künstler den Einfluss des Pianisten auf ihre Musik und künstlerische Entwicklung. Und zeigen, dass Ambient mit Klangtapete nichts zu tun haben muss.

Martin Juhls alias Marten Jules, Betreiber von Oktaf Records aus Dortmund, und Rafael Anton Irisarri alias The Sight Below haben diese Tribute-CD initiiert und konnten mit Biosphere, Mokira, Christopher Willits und Bvdub einige Schwergewichte des Ambient an der Schnittstelle zur elektronischen Musik für „Lost In The Humming Air“ gewinnen.

Harold Budds Musik diente dabei als Inspirationsquelle, das Piano ist deshalb in den 13 Tracks omnipräsent und trotzdem unaufdringlich. Alle beteiligten Künstler zeigen dabei, wie irreführend der Genrebegriff Ambient ist, denn eigentlich geht es allen darum, Zeit musikalisch neu zu strukturieren, sie zu dehnen und dabei etwas zu rekonstruieren, was in anderen Genres oft nicht gefordert ist: die Fähigkeit genau hin zu hören! Kopfhörermusik, klar, die dabei aber eine fast schon sakrale Erhabenheit ausstrahlt – wie eine gotische Kirche, bei der man die Außenmauern offen gelassen hat. Und damit das, was Architektur für den Raum ist.

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Alben

Surf Boundaries

Christopher Willits - Surf Boundaries

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Hoffnung für Electronica
Electronica mit einer Gitarre – Christopher Willits arbeitet an einer Vielzahl verschiedener Projekte, für sein neues Solo-Album begibt sich der US-Amerikaner auf eine Gratwanderung zwischen analogen und digitalen Sounds.

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