Album

A Strange Education

The Cinematics - A Strange Education

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Wie klingt eine Großstadt?

Neben den famosen The View schicken sich The Cinematics an, so manchen Indie-Fan zu begeistern. Wem die letzte Bloc-Party-Platte zu langweilig war und wer auf Neues von Franz Ferdinand nicht warten will, der liegt mit den Cinematics richtig.

Glasgow scheint nach wie vor ein gutes Pflaster für spannende Bands zu sein. The Cinematics stammen zwar eigentlich aus den schottischen Highlands, auch ihre Songs haben sie hier geschrieben, aber ihr Sound klingt dann doch ganz und gar nicht provinziell, sondern nach Großstadt. Zum Beispiel nach Glasgow. Bevor man sich an das Debütalbum machte, tourte man mit Snow Patrol, The Editors oder We Are Scientists und genau das sind auch grob die Referenzen, wenn man ihrem Debütalbum lauscht. "A Strange Education" ist ein abwechslungsreiches wavelastiges Gitarrenpop-Album geworden, dem man den Musikenthusiasmus seiner Macher wohltuend anhört. Hier waren Menschen am Werk, die Jeff Buckley oder Echo & The Bunnymen zu schätzen wissen. Trotzdem ist das Album durch und durch modern und stellenweise extrem tanzbar. Einzelne Songs hervorzuheben fällt schwer, dennoch begeistern besonders "Keep Forgetting" oder die Download-Single "Break", die mit ihrem Pop-Appeal viele auf die Tanzfläche locken dürfte.(cw)

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