Album

Ghosts of Tables and Chairs

Citizens Here And Abroad - Ghosts of Tables and Chairs

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Purer Indierock aus S.F.

Es gibt manchmal Momente, in denen man sich ganz plötzlich pudelwohl fühlt, ohne genau zu wissen, warum. Musik kann auch so ein Gefühl hervorrufen, und bei Citizens Here And Abroad hatte ich persönlich so ein Pudelwohlgefühl.

Warum das so ist, ist wie gesagt schwer zu erklären, aber Reviews sind ja dazu da, so etwas kurzfristig zu erörtern. C.H.A.A. vermengen anscheinend all die musikalischen Vorlieben miteinander, die dem "betroffenen" Hörer auch innewohnen. Um große Namen zu nennen: The Cure, Miami Air, Grandaddy, Yo La Tengo, Sonic Youth, Sleater-Kinney, My Bloody Valentine, Ride. Gut. C.H.A.A. gründete sich aus einer fluxen Idee heraus: Der Teilnahme am California Music Award. Der Plan war, den Preis für das "Best Outstanding Alternative Album" zu gewinnen. Gegner waren z.B. Grandaddy und Offspring ("Gewinner!"). Die teilweise zu Hause aufgenomme Platte "Ghosts of Tables and Chairs" bekam aber im Zuge des Awards so gute Kritiken, dass es zu einem der besten Alternative-Alben 2004 gekürt wurde. Zurecht. Das Bandleader-Ehepaar Adrienne Robillard und Chris Groves machen die Musik mit ihrem Unisex-Gesang zusätzlich hörenswert. Wunderbar verwurzelter Indierock mit dem bißchen extra! (tk)

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