Some Loud Thunder

Clap Your Hands Say Yeah - Some Loud Thunder

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Let there be blog
Nicht lang ist es her, da hypte man sie noch durch die Blogs, feierte ihr Debüt und ihre exquisiten Liveshows. Und eh man sich versieht, kann man sich schon auf Album Nummer 2 freuen - wie erste Hörproben hier versprechen.

Flink ist man im Hause CYHSY. Mit dem selbstfinanzierten und in Eigenregie produzierten Debütalbum mauserte sich das Quintett im letzten Jahr vom musikalischen Tellerwäscher zum überraschenden Indieszene-Millionär. Es liegt in der Natur eines Insidertipps, der sich durch die Blogs dieser Internetwelt verbreitet, dass er mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der er die Runde macht, in professionellen Strukturen des Musikgeschäfts strandet. Aber nicht mit CYHSY! Wenn es musikalisch unter den Nägeln brennt und in den Finger juckt, krempelt man Ärmel hoch, spuckt in die Hände und lässt diese einfach mal machen. „Some Loud Thunder“, das zweite Album von Clap Your Hands Say Yeah, ist nun wieder popaffiner Synthi-Gitarrenrock mit Harmonica-Atmo, ganz viel Groove, vielen Schellenringen und einem Gesang zwischen Pathos und Authentizität. Markant ist sie nach wie vor, die Stimme von Alec Ounsworth, die nervös und nasal, narkotisiert und nah eine ganz herrliche Eindringlichkeit und Ehrlichkeit in sich trägt. Talking Heads hin und Arcade Fire her, die Clap Your Hands klingen eigen. Und sie haben nicht vergessen, wo für sie der Erfolg begann: Wieder gibt es vor dem Albumrelease zwei Songs zum freien Download. “Love Song No. 7” und “Underwater (You and Me)” versprechen Gutes. (bb)

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