Walk the Distance

Clara Hill - Walk the Distance

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Von der Klangskizze zum Popsong

Mit der neuen Platte kehrt das Berliner Allroundtalent Clara Hill zu ihren Wurzeln zurück: zum unbefangenen, skizzenhaften Soundexperiment, das nicht unbedingt zum leicht konsumierbaren Song führen muss, aber kann.

Dieses Album ist ein „grower“: Aus den leisen, spröden Klangskulpturen schälen sich peu á peu hypnotisierende Melodien heraus: eingängiger Elektro wie „Dripstone Cave“, Shoegaze-inspirierter Indiepop wie die Single „Lost Winter“ oder eine traurige Folkballade namens „Glacial Moraine“.

"Herkömmliche“ Instrumente wie Gitarre und Klavier spielen ebenso wichtige Rollen wie Standuhr-Glocken oder Kinderspielzeug, die Stimme wird als zusätzliches Instrument eingesetzt, mal als Chor geschichtet, dann wieder klar in den Vordergrund gerückt.

Claras frühere Veröffentlichungen waren eher jazzig-soulig orientiert und erschienen bei Sonar Kollektiv, „Walk the Distance“ kommt passenderweise beim Hamburger Handmade-Label Tapete heraus. Befreundete Musiker steuerten Instrumentalparts bei, aber „Walk the Distance“ ist in erster Linie ein sehr persönliches Album, auf dem Hill ihre dunklen, nachdenklichen Seiten zeigt und bei „Heading Out“ sogar in trippig-psychedelische Sphären entführt.

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