Album

Model Of You

Cloud Boat - Model Of You

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Feierlich in die Zukunft

Ein Jahr nach ihrem Debüt „Book of Hours“ veröffentlichen Cloud Boats den Nachfolger „Model Of You“. Ein Album voller feierlicher, aber nie süßlicher Popsongs zwischen Post-Rock und Electronica, mit dem sich das Duo aus der Post-Dubstep Schublade löst.

Post-Dubstep, ein Begriff der nichts anderes als Hilflosigkeit ausdrückt. Auch Cloud Boat bekamen diesen Sticker im Zuge der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Book of Hours“ angeklebt. Dass Sie in dieses Genre nie recht gepasst haben, unterstreicht die Wahl von Andy Savours als Produzent ihres zweiten Albums. Der Brite produzierte in der Vergangenheit u.a Sigur Ros oder My Bloody Valentine: Bands, die einen viel eher auf die Spur von Cloud Boat anno 2014 bringen.

Cloud Boat – Model Of You (Albumstream)

Sänger Tom Clarke und Multi-Instrumentalist Sam Ricketts haben auf „Model Of You“ ihren Sound stärker fokussiert. Beats sind nach wie vor die Grundlage ihrer Songs, sie klingen aber sehr viel organischer und sind nur in selten Fällen gebrochen. Im Gegenzug haben Cloud Boat und ihr Produzent die Gitarrenlicks von Sam Ricketts markanter in Szene gesetzt. Sie funktioniert als Gegengewicht zu Tom Clarkes einzigartig weicher Stimme, die stärker als auf dem Vorgänger die Songs dominiert und ins Transzendente verlängert.

Mit „Model Of You“ verlassen Cloud Boat endgültig die Sphäre, in der sich die Acts auf Apollo Records normalerweise bewegen. Gut möglich, dass sie mit ihrem zweiten Album zu groß für das Label werden, umso unverständlicher, dass das Album hierzulande (bisher) kaum wahr genommen wird.

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Alben

Book of Hours

Cloud Boat - Book of Hours

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Die Wolken hängen tief
Cloud Boat dürften einigen aus dem Vorprogramm von James Blake bekannt sein. Ähnlich wie der Gewinner des Mercury Prize leben die Tracks auf ihrem Debüt „Book of Hours“ vom Zusammentreffen postindustrieller Beats und am Gospel geschulter Songs.

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