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Candied Radio

Commercial Breakup - Candied Radio

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Elektropop in Plüsch

Wer bürgerlich Vredeber Albrecht heißt, dem muss eine gewisse Veranlagung zum Popstar nachzuweisen sein. Und tatsächlich ist dieser Herr unter seinem Alias Commercial Breakup ein Superman des lockeren Electropopsongs.

Vier Jahre ist es her, da sorgte die ansonsten deutsch singende Paula-Sängerin Elke Brauweiler mit einem Cover von New Orders Hit „Bizarre Love Triangle“ für verwirrende Glücksgefühle. Doch nicht Paula, sondern ein Projekt namens Commercial Breakup nahm Elke Brauweilers Stimme zu Hilfe und war sich nicht zu schade, den Elektropopsong noch quirliger und süßer anzustimmen als vieles zuvor. Selbst das Debütalbum „Global Player“ hätte in mancher Süßwarenabteilung angeboten werden können. Vredeber Albrecht hat sich danach allerdings nicht ausgeruht, sondern seinen Sound von den anfangs äußerst präsenten Eighties-Trends befreit, sich eine Vielzahl von bekannten Sängerinnen in sein Studio eingeladen und so ein wunderbar aufgeräumtes zweites Album produziert. „Candied Radio“ lädt zur großen Diskosause, wie auch zum Schwelgen im Kuschelsessel. Stets in Plüsch und Plastik, doch unerklärlicherweise auch sympathisch. Wie sich das anfühlt, beweist die erste Single „Superman“. (jw)

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