Album

Tell Tales

The Cornshed Sisters - Tell Tales

Redaktionswertung: 
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Böse Schwestern

Sie heißen Jennie, Cath, Liz und Marie und sehen aus, als hätten sie mit Marty McFly gerade noch in der Milchbar aus „Zurück in die Zukunft“ gesessen. Doch hinter einer lieblichen Fassade und kunstvoll auf altmodisch getrimmtem Folk stecken vier spitze Zungen, die gerne krude Geschichten erzählen.

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Als wären sie direkt den 50ern entsprungen. Mit ihren vorne geknoteten Kopftüchern und den blauen Overalls könnten The Cornshed Sisters auch auf einem Pin Up-Kalender prangen. Doch der Teufel steckt im Detail! Spätestens, wenn die vier Schwestern, die keine sind, in „Pies For The Fair“ über den auf dem Cover ihres Albums abgebildeten Kuchen aus Menschenfleisch philosophieren, bekommt ihr Image die nötigen Risse in der Oberfläche.

The Cornshed Sisters dekonstruieren mit Wonne die Klischees, die sie mit ihrem äußerlichen Erscheinungsbild bedienen. Und sie tun es mit wunderbar süßen Songs, in denen sich ihre vier Stimmen zu kunstvoll arrangierten Chören aufschwingen, und die ohnehin sparsame Instrumentierung sich auf die Rolle im Hintergrund beschränkt und das Ohr auf die Texte der vier Cornshed Sisters dirigiert. Darin lassen die vier ohne Nachnamen ein wahres Kuriositäten-Kabinett aus Wasserratten, Wahrsagern, Männern in Pailletten besetzen Anzügen und den angeblichen Vorzügen der Gartenarbeit aufziehen und treiben böse Späße.

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