Heads, We’re Dancing

Crash Tokio - Heads, We’re Dancing

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Indierock entert die Disco

Die Band aus Bayern hielt bis dato die Fahne der geschmackvollen modernen Rockmusik hoch. Zum neuen Album darf nun auch getanzt werden.

Als im Jahre 2004 das erste Album "We Are Plastic" von Crash Tokio erschien, war das wunderbarer, traditioneller Indierock. Wer Bands wie Readymade oder Solarscape mochte, musste diese Platte einfach lieben. Es folgten unzählige Konzerte, der Vierer tourte durch die hintersten Winkel der Republik und erspielte sich einen Ruf als großartige Live-Band. Nun, zwei Jahre später, gehen Sänger Pese, Bassistin Nina Kränsel, Gitarrist Hase Höfer und Schlagzeuger Seppes Schumann in die zweite Runde. "Heads, we’re dancing" markiert eine neue Etappe. Die Songs entstanden vornehmlich am Computer und wurden dann im Studio in der Nähe von Stuttgart eingespielt. Nach New Order oder Duran Duran sollte es klingen, doch keine Sorge, es klingt immer noch nach Crash Tokio. Klassischer Indierock, der - diese Phrase darf man an dieser Stelle ausnahmsweise wieder einmal bemühen - ganz stark Richtung Tanzfläche schielt. Und apropos, wenn wir schon dabei sind: die wird dank des hier vorgestellten Downloads nicht leer bleiben. (cw)

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